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Lungenhochdruck

 

Lungenhochdruck (pulmonale Hypertonie) bezeichnet Erkrankungen mit einer chronisches Erhöhung des Blutdruckes im Lungenkreislauf (Bereich zwischen dem rechten Herzen und den kleinsten Gefäßen (Kapillaren) in der Lunge).

Hierbei kommt es zu einer Einengung in den Lungengefäßen. Auf Grund der entstandenen Wandverdickung muss das rechte Herz erheblich mehr Druck aufbringen, um das Blut durch die verengten Lungengefäße zu pumpen. Das führt langfristig zu einer Zunahme der Muskelmasse des rechten Herzens (Rechtsherzhypertrophie). Durch die anhaltende Belastung/Überlastung lässt schließlich die Pumpleistung des rechten Herzens nach, es kommt zu einer Schwäche des Herzmuskels (Rechtsherzinsuffizienz).

Klinische Zeichen sind Atemnot, Wasseransammlungen in den Beinen und oft auch Schwindelattacken.

Neben den Standarduntersuchungen ist als spezielle Verfahren eine Ultraschalldiagnostik des Herzens, eine Fahrradbelastung mit gleichzeitiger Messung der Herz-Kreislauffunktion und verschiedener Messparamter der Atmung (Spiroergometrie) sowie eine Katheteruntersuchung im Lungenkreislauf über eine Vene am Hals (Rechtsherzkatheter) notwendig.

In speziellen Situationen ist auch eine Messung der Lungendurchblutung angezeigt.

Da es 5 verschiedene Hauptursachen des Lungenhochdruckes gibt, ist eine genaue Ursachenfindung für die Therapieentscheidung wichtig.

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