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Lungenfibrose

Bei der Lungenfibrose kommt es zu einer Vermehrung von Bindegewebe zwischen den Lungenbläschen (Alveolen) und den sie umgebenden Blutgefäßen. Die Folgen sind eine Versteifung der Lunge mit einer verminderten Dehnbarkeit und eine Abnahme des Lungenvolumens. Es kommt im Verlauf zuerst unter körperlicher Belastung und später bei Fortschreiten der Erkrankung bereits in Ruhe zu einer Behinderung des Sauerstoffübertrittes aus den Lungenbläschen ins Blut. Die Lungenfibrosen werden in Erkrankungen mit bekannter und mit unbekannter Ursache eingeteilt. Beispiele für eine Lungenfibrose mit bekannter Ursache sind das Einatmen von Vogel- oder landwirtschaftlichen Stäuben, Tabakrauch, Asbestfasern über einen längeren Zeitraum, was dann im Verlauf zu einer Lungenfibrose führen kann, ferner eine Mitbeteiligung der Lunge bei rheumatischen Erkrankungen.

Typisch für die Erkrankung sind Beschwerden wie Husten, Müdigkeit und Einschränkung der körperlichen Belastbarkeit in Folge von Atemnot.

Die Diagnostik beinhaltet neben einer genauen Befragung zu ihrer Vorgeschichte Blutuntersuchungen, Untersuchungen zur Einschätzung eines evtl. bereits vorliegenden Funktionsschadens, eine Röntgen- und Schnittbilduntersuchung mit Computertomographie. Meist ist zur endgültigen Diagnosefindung eine Lungenspiegelung mit Spülung eines Lungenlappens (sog. bronchoalveoläre Lavage) und eine Gewebeentnahme über eine Zange oder eine spezielle Gefriersonde (Kryobiopsie) erforderlich.

Die Therapie beinhaltet, wenn möglich, die Meidung von auslösenden Ursachen und den Einsatz von Medikamenten, selten auch eine Kontaktaufnahme für eine Lungentransplantation.

 

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