• 1
  • 2

Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD)

Die COPD („chronische Bronchitis und Lungenemphysem“) geht mit einer hohen Krankheitslast einher und zählt weltweit zu den führenden Todesursachen. Neben anderen Einflussfaktoren stellt Tabakrauchen den wichtigsten veränderbaren Risikofaktor in Deutschland dar. In Deutschland sind schätzungsweise drei bis fünf Millionen Menschen an einer COPD erkrankt.

Bei der COPD liegt eine Verengung der Atemweg vor, die durch eine Atemwegsobstruktion, verbunden mit vermehrtem Husten und Atemnot bei Belastung gekennzeichnet sind. Die Erkrankung manifestiert sich durch eine chronische Bronchitis und/oder einem Lungenemphysem („Lungenüberblähung“).

 

Gemeinsam zur richtigen Diagnose

Besteht bei Ihnen der Verdacht auf eine COPD, beginnt die Diagnose mit einem ausführlichen Gespräch über Ihre Beschwerden. Bei einer klinischen Untersuchung wird die Lunge abgehört und ein Lungenfunktionstest durchgeführt. Bei Bedarf folgen Belastungstests, Laboruntersuchungen, eine Röntgenuntersuchung des Brustkorbs oder eine Bronchoskopie (Spiegelung der Lunge). Je nach Einschränkung der Lungenfunktion und Beschwerden richten sich der Schweregrad der Erkrankung und damit die Auswahl der Medikation.

 

Für jeden Patienten die optimale Therapie

Nach Diagnosestellung wird für jeden Patienten die optimale Therapie eingeleitet. Bei der COPD handelt es sich um eine nicht mehr umkehrbare Erkrankung der Lungen- und Bronchialstruktur.

Der auslösende Faktor Rauchen sollte möglichst frühzeitig gestoppt werden. Wir werden Sie auf diesem Weg unterstützen und umfassend beraten. Eine individuell angepasste medikamentöse Inhalationstherapie kann zwar nicht die Ursache der Erkrankung bekämpfen, aber Symptome lindern, den Krankheitsverlauf verlangsamen und Ihre Lebensqualität deutlich verbessern.

Bei schwerer COPD kommen auch endoskopische Verfahren zur Anwendung, die wir Ihnen in unserer Klinik ebenfalls anbieten können (Ventilimplantation).

 

In unserer Klinik wurde ein neuartiges ambulantes Beatmungsgerät für Patientinnen und Patienten mit schwerer COPD entwickelt, welches durch Nachahmung der Lippenbremse der Überblähung durch die Beatmungstherapie entgegenwirkt. Sehen Sie hier: NDR Visite Beitrag zu neuer COPD Therapie (Link zu YouTube).
Informationen zu dieser Studie finden sie hier.

Dieses Gerät wird aktuell in einer Studie des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL) an mehreren Kliniken in Deutschland erprobt.

Unsere klinischen Wissenschaftler sind außerdem an dem größten Forschungsvorhaben zur Erforschung der COPD in Deutschland, dem COSYCONET beteiligt.

Medizinische Klinik

Parkallee 35
23845 Borstel

Tel.: +49 (0) 4537 / 188-3690 oder
Tel.: +49 (0) 4537 / 188-3700
Fax: +49 (0) 4537 / 188-3130

 

 

Patientenaufnahme
Tel.: +49 (0) 4537 / 188-0

Sekretariat des Medizinischen Direktors/Chefarztes
Tel.: +49 (0) 4537 / 188-3010

 

 

Leitung Krankenhausmanagement
Tel.: +49 (0) 4537 / 188-3380

Pflegedienstleitung
Tel.: +49 (0) 4537 / 188-3800
Tel.: +49 (0) 4537 / 188-7800

 

 

MVZ/Ambulanzen
Tel.: +49 (0) 4537 / 188-3510

Schlaflabor
Tel.: +49 (0) 4537 / 188-5500