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Aktuelles / News

Tuberkulose ist weltweit die am häufigsten zum Tode führende bakterielle Infektionskrankheit. Ausgelöst wird diese Krankheit durch das Bakterium Mycobacterium tuberculosis, welches meist über eine Tröpfeninfektion übertragen wird. Ist eine Tuberkulose ausgebrochen, lässt diese sich meist gut mit Antibiotika behandeln. Diese Therapie ist jedoch sehr langwierig und wird durch verstärkt auftretende, resistente Keime erschwert. 

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Zukunftsperspektiven und Chancen für Patientinnen und Patienten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Medizinischen Klinik Borstel 

Exzellenz der Lungenheilkunde am UKSH, Campus Kiel, wird ausgebaut

Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und das Forschungszentrum Borstel (FZB) wollen ihre erfolgreiche Kooperation in der pneumologischen Forschung und Patientenversorgung vertiefen. Grünes Licht für Umbaumaßnahmen in der Klinik für Innere Medizin I, Campus Kiel, zur Behandlung von Patienten mit ansteckenden Lungenerkrankungen und für die Infektionsforschung gab das verantwortliche Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Medizinischen Klinik Borstel waren vom Zentrumsdirektor Prof. Dr. Ulrich Schaible und vom UKSH-Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Jens Scholz in den Hörsaal des Forschungszentrums Borstel eingeladen worden, um über Perspektiven und Wünsche zu sprechen.

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Die Medizinische Klinik Borstel schließt zum Ende des Jahres

Auf seiner außerordentlichen Sitzung gestern hat das Kuratorium des Forschungszentrums Borstel, Leibniz Lungenzentrum, beschlossen, dass die zeitnahe Beendigung der Patientenversorgung an der Medizinischen Klinik unausweichlich ist und die Klinik am 31.12.2021 schließen wird.

Die Medizinische Klinik Borstel des Leibniz Lungenzentrums kann aufgrund ihrer Größe und den gesundheitspolitischen und -ökonomischen Rahmenbedingungen zur Krankenversorgung in Deutschland am Standort Borstel nicht ohne erhebliche wirtschaftliche Verluste betrieben werden. Infolge der angestrebten Zentralisierungen der Krankenhauslandschaft in Deutschland teilt die Medizinische Klinik in Borstel ihr Schicksal mit vielen anderen kleinen Kliniken: Sie ist in der Zukunft nicht überlebensfähig und die finanzielle Sicherstellung einer optimalen Patientenversorgung ist nicht mehr möglich. Diese fehlende Rentabilität war der maßgebliche Grund, warum die Gespräche mit potentiellen Betreibern in der Vergangenheit ohne Ergebnis blieben.

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Forschungszentrum Borstel erhält EU-Millionen für die Tuberkuloseforschung

15. Juli 2021, Borstel. Die Tuberkulose (TB) ist die häufigste zum Tod führende bakterielle Infektionskrankheit weltweit. Um die Tuberkuloseforschung voranzutreiben und die Entwicklung neuer, sicherer und erschwinglicher Behandlungslösungen für TB-Patienten weltweit zu ermöglichen, hat ein neues Konsortium aus 30 Partnern aus 13 Ländern offiziell die Arbeit aufgenommen. Das auf sieben Jahre angelegte, 185 Millionen Euro teure Projekt mit dem Namen UNITE4TB zielt darauf ab, die klinische Bewertung von Kombinationen bestehender und neuartiger Medikamente zu beschleunigen und zu verbessern, mit dem Ziel, neue und hochaktive TB-Behandlungsschemata für arzneimittelresistente und -empfindliche TB zu entwickeln.

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In dem heute erschienen Artikel in den Lübecker Nachrichten über die Zukunft der Medizinischen Klinik Borstel wurde berichtet, dass die Dienstpläne der Klinik nur bis zum 30.06.21 geschrieben sind und ein neuer Arzt seine Stelle aufgrund der aktuellen Situation nicht angetreten hat. 

Forschungszentrum Borstel: Zukunft der Klinik soll sich in den nächsten Wochen entscheiden (ln-online.de)

Die in dem Artikel beschriebene Situation entspricht nicht den Tatsachen und wir vom Forschungszentrum Borstel, Leibniz Lungenzentrum möchten dies an dieser Stelle richtigstellen:Die Dienstpläne der Klinik sind über den 01.07.21 hinaus gesichert und die eingestellten Ärzte treten ihren Dienst wie vereinbart an, so dass der Klinikbetrieb und die Patientenversorgung auf allen Stationen gesichert ist. Eine Schließung der Klinik zum 01.07.2021 steht nicht zur Debatte. Das Direktorium des FZBs arbeitet gemeinsam mit der Klinik, dem Personalmanagement und dem Betriebsrat an einer tragfähigen Lösung, um die Klinik zu erhalten. Seitens des Kuratoriums wurde noch keine Entscheidung über die Weiterführung oder den Standort der Klinik getroffen. Wir vertrauen darauf, dass wir zusammen mit dem Kuratorium zeitnah eine Entscheidung herbeiführen werden.

Medizinische Klinik

Parkallee 35
23845 Borstel

Tel.: +49 (0) 4537 / 188-3690 oder
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Pflegedienstleitung
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